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Produktionshallenbau mit Kompetenz und Know-how

Firma Dietrich Fertigbau hat sich auf die Bedürfnisse der Bäcker eingestellt und bietet individuelle Konzeptionen

Stuttgart (rs). Im Bereich Gewerbehallenbau hat sich die Firma Dietrich Fertigbau GmbH & Co. KG in Schlangen bei Paderborn, im Unterschied zu anderen Architekten und Hallenbauern, ganz auf Planung und Neubau schlüsselfertiger Produktionsstätten im In- und Ausland für das Backgewerbe spezialisiert.

„Über 50 realisierte Backstubenneubauten sprechen für uns und werden individuell für Größen von ca. 300 qm bis zu mehreren tausend qm geplant und verwirklicht “, erläutert Geschäftsführer André Hartl, der dabei auf die hohe Sach- und Fachkompetenz seines Unternehmens hinweist und vom Vertrauen der Bauherren in diese Leistungen spricht. Gebaut werden die Backstuben in Massivbauweise aus Stahlbetonfertigteilen, welche im eigenen Werk gefertigt werden.

Die Nachfrage nach einem Backstubenneubau begründet sich neben einer rationellen Produktion auch in den Bestrebungen der Gemeinden, die Backbetriebe wegen Schall- und Geruchsbelästigungen aus Wohngebieten in Gewerbegebiete umzusiedeln.

„Unsere Planungsphilosophie und deren Umsetzung beruht darauf, mit einer funktionellen Architektur einen angenehmen Ort zum Arbeiten herzustellen. Dies wird z.B. durch eine freundliche, wartungsfreie Fassadengestaltung außen (Carrara-Marmor-Split) und innen durch Holzleimbinder, die eine angenehme Backstubenatmosphäre vermitteln, verwirklicht. “, erläutert Geschäftsführer Hartl.

„Unser DF-Hallenkonzept schafft - neben modernen Ablaufkonzepten durch ein obligatorisch eingebautes Lichtband im First tageslichtähnliche Verhältnisse im gesamten Hallenbereich. Eine Lüftungsanlage mit textilen Einblasschläuchen, welche Mehltstaubverwirbelungen vermeidet, trägt ebenso zu einem guten Raum- und Arbeitsklima bei. Diese führt zu geringen Krankenständen und wirkt sich direkt kostenmindernd aus “, weiß Hartl auf Grund seiner Erfahrung zu berichten.

Mit dem DF-Hallenkonzept wird durch planerische Vorgaben eine gute Backstubenhygiene, wie z.B. Schwarzweißbereiche, räumliche Trennung unterschiedlicher Arbeitsbereiche, erreicht. Die stützenfreie DF-Konstruktionsweise mit glattflächigen Wänden lässt Schmutzecken durch Pfeilervorlagen, innenliegende Stützen o.ä. nicht zu und unterstützt somit die Hygienebemühungen des Bäckers.

Als wichtigen Punkt des DF-Planungskonzepts weist Hartl auf die Option einer späteren Erweiterung der Produktionshalle ohne Produktionsunterbrechung hin. Der Festpreis und die kurze Bauzeit von ca. 5 Monaten (für eine Hallengröße von 2500 qm) bieten dem Bauherrn Sicherheit in der Finanzplanung und kurze Finanzierungszeiten.

Beim jüngsten Projekt der Dietrich Fertigbau war das Ziel, die zwei Produktionsstätten der Bäckerei Hoenen in Tönisberg und Neukerk zu einer Produktionshalle mit angeschlossenem Vertrieb und Verwaltung zusammenzulegen. Die Vorteile der Zusammenlegung liegen für Bäckermeister Hoenen klar auf der Hand:

* Keine Doppelbesetzung von Funktionen
(2 Produktionsleiter, 2 Versandleiter, 2 x Telefon usw.)
* Wegfallen eines LKW + Fahrers, welcher vorher ca. 100 Artikel zwischen den beiden Produktionsstätten hin- und hergefahren hat, um nicht in beiden alles produzieren zu müssen.
* Bessere Kommunikation zwischen Vertrieb und Produktion

„Vorher wurde zweischichtig zu je 10 Stunden in jeder Produktionsstätte gearbeitet, damit waren beide Produktionsstätten ausgelastet. Eine weitere Umsatzsteigerung war nicht möglich. Jetzt arbeiten die Leute in einer so genannten 1 ½-fachen Schicht, d.h. von 0.00 bis 9.00 Uhr und von 4.00 bis 13.00 Uhr. Hierdurch ergibt sich eine Einsparung von ca. 2500 Überstunden pro Monat. Die Gesamtproduktionsstunden verringerten sich von 7800 auf 7500 pro Monat “, berichtet Bäckermeister Hoenen. Er bestätigt auch, dass durch den Einbau der Lüftungsanlage für gleichbleibendes Raumklima, d.h. steuerbare Temperatur und Luftfeuchtigkeit, die Produktqualität verbessert wurde. Und durch das Lichtband am Hallendach wurde auch die Arbeitsatmosphäre insgesamt verbessert.

Was die Leistungsfähigkeit des Betriebes angeht, so konnte die Kälte von 180 m³ auf 570 m³ vergrößert und die Backfläche durch den Einbau eines neuen Ofens auf 108 m³ erweitert werden.
Im Versand entstand durch die Einrichtung einer Rampe pro LKW eine Zeitersparnis bei der Beladung von 15 Minuten pro Fahrzeug.

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