Dietrich Fertigbau
Dietrich Fertigbau
Presseartikel
Presseartikel
Presseartikel
Referenzsuche

Button Suche starten

Presseartikel
Presseartikel
Teaser Referenzen
Kraus
Presseartikel
Presseartikel

Presseartikel

zurück zur übersicht

Bauen & trotzdem gut schlafen

Die komplette Baubetreuung für den Bäcker von der Planung bis hin zur übergabe einer schlüsselfertigen Bäckerei ist das Geschäft von Dietrich Fertigbau.

Dass die Dietrich Fertigbau GmbH & Co. KG seit Ende der 90-Jahre schlüsselfertige Bäckereien baut, beruht eigentlich auf einem Zufall. Der Spezialist für den Bau kompletter Bäckerhallen ist Teil der Pescher Gruppe, die sich aus der Tradition eines Unternehmens in der Steinbruch- und Bauindustrie heraus entwickelt hat. In den Bäckermarkt kam Dietrich Fertigbau mit den Fertigteilproduktionen in Schlangen und Freden an der Leine fast zufällig, denn zunächst war man lediglich als Fertigteillieferant für andere Bauunternehmen tätig. Als dann ein Bauvorhaben wegen Insolvenz eines Bauunternehmers nicht zu Ende geführt werden konnte, sprang man kurzfristig ein und entwickelte sich nach der gelungenen Realisierung zu einem kompetenten Ansprechpartner für alle technischen Fragen, die mit einem Bauvorhaben zu tun haben, von der ersten Idee des Bäckers über den fertigen Bauantrag bis zur schlüsselfertigen Ausführung. In der Folge wurde das Team um Architekten, Technische Zeichner und vier Baumannschaften erweitert. Die im eigenen Hause entwickelte Bauweise von stützenlosen Hallenkonstruktionen mit in die Bodenplatte eingespannten Wandelementen ist die Grundlage der Konstruktionen. Auf diese Weise wurde von Anfang an das komplette Konw How in einer Firma integriert, der gesamte Prozess von Planung bis übergabe bleibt in einer Hand.

Im Laufe der Zeit erweiterte sich das Aufgabenspektrum. Neben Neubauten werden auch alte Hallen umgebaut und Anbauten am bestehenden Produktionsbetrieb realisiert. über 70 komplette Objekte wurden bis heute geplant, betreut und gebaut, überwiegend in Deutschland, aber auch in österreich der Schweiz und Italien. 90% davon sind Neubauten ab 500 m2 bis 7.000 m2 Grundfläche. „Dabei ist kein Betrieb wie der andere“, weiß Geschäftsführer André Hartl, der seit 15 Jahren in diesem Betrieb tätig ist und über dementsprechend viel Erfahrung verfügt. Trotz vorgefertigter Teile muss der Bäcker sich nicht an ein festes Raster halten, denn da alles selbst produziert wird, ist im Prinzip auch alles möglich. „Wir produzieren, was noch gefahren werden kann.“ Zwar handelt es sich bei den Hallen um Zweckbauten, allerdings ist eine regionale Anpassung etwa in der Fassade (glatt, verputzt, Holz) immer möglich.

„In der Außengestaltung gibt es keinen festen Trend. Jeder Bäcker baut letztlich individuell und auf die regionalen Gegebenheiten hin ausgerichtet.“ Allerdings geht das bemühen immer dahin, gradlinig zu bauen, denn das bringt deutliche Vorteile im Energieeinsatz wie bei der Planung und Aufbau. Zielgruppe sind expandierende Filialbetriebe, die aufgrund zu enger Platz- und Produktionsverhältnisse einen Neubau realisieren wollen. Die Stärke von Dietrich Fertigbau aber liegt nicht allein im Bau. „Auch wenn wir unser Geld mit Bauen, und nicht wie andere mit der Planung verdienen, so ist unsere Planung mindestens ebenso gut. Außerdem ist sie in der Bauleistung inklusive. Unser klarer Vorteil liegt darin, dass wir auf Bäckereien spezialisiert sind und nicht heute ein Einfamilienhaus, morgen ein Bürogebäude und übermorgen einen Umkleidetrakt planen müssen.“ Es sind die Kenntnisse, die neben der Bauleistung den Unterschied machen. Kälteanlagen etwa werden nie in den Raum hinein, sondern immer nach draußen geplant, denn schließlich ist der umbaute Raum der teuerste Raum. Natürlich muss auch vorausschauend geplant werden, denn die Koordination eines kompletten Objektes ist nicht ganz ohne Tücken. Wird etwa ein Großofen benötigt, so muss dieser eingebaut sein, bevor das Dach aufgesetzt wird. „Wir sind spezialisiert und damit können wir natürlich mehr, als jeder Architekt, der einen vielfältigen Bereich abdeckt.“

Sicherheit durch Festpreis

Aufgrund der Erfahrung kann das Unternehmen die Abläufe sehr genau terminieren. Die Planung geht dabei so weit, dass Hartl auch Hilfe gibt in der Aufstellung von Maschinen, öfen und der Einrichtung von Arbeitsflächen. Ein Bauvorhaben braucht ca. 5 Monate zur Durchführung und 2 bis 3 Monate zur kompletten Planung. Bei der Planung wird rückwärts vom Start der Produktion her gerechnet. Der erste Kontakt entsteht zumeist durch Anruf oder über das Internet. Dann findet ein Gespräch statt, in dem es um das Unternehmen, die Pläne und die zur Debatte stehende Fläche, aber auch um die handelnden Personen geht. Als Ergebnis wird ein Grundriss als Arbeitsgrundlage entwickelt und eine Wirtschaftsberechnung durchgeführt.

Sehr gut planbar wird der Neubau durch den zugesagten Festpreis, der nicht überschritten wird. So weiß der Bäcker genau, was auf ihn zukommt. Gezahlt wird laut Zahlungsplan immer erst nach Baufortschritt, d.h. der Boden wird auch dann erst bezahlt, wenn er gegossen wurde. „Wird mit uns geplant, kann der Bäcker weiter gut schlafen.“, versichert Hartl. Er plant konservativ, der Bau sollte sich auf der aktuellen Absatzsituation darstellen lassen. Allerdings wird eine Erweiterung ohne teure Umbaukosten und ohne Produktionsstörung stets mit eingeplant. „Meist sind es die Kälteanlagen, die als erste vergrößert werden“, weiß der Spezialist.

Auf der Baustelle selbst sind drei Mitarbeiter, die sich um die Bodenplatte kümmern. Ist die Bodenplatte gegossen, so liegen damit auch alle Anschlüsse, öfen usw. zur Wasser- und Energieversorgung. überraschungen bei Zu- und Ableitungen sind ausgeschlossen. Dann geht es im Werk an den Bau der Fertigteile. Die normale Wand besteht aus 14 – 16 cm starkem Beton, einer Dämmung und 12 – 14 cm sowie einer Außenschale und ist somit 40 cm stark.

Die hoch wärmegedämmten Wandelemente verringern die Betriebskosten. Sind die Wände aufgestellt wird eine Holzleimbinder-Konstruktion aufgesetzt und das Dach geschlossen. Alle Subunternehmer werden von Dietrich aus koordiniert. Der Elektriker sollte dabei möglichst aus der Nähe kommen, damit er auch informiert ist, fall es mal zu einer Störung im Betrieb kommen sollte. Zum Angebot zählt natürlich auch eine komplette Be- und Entlüftung für ein vernünftiges Raumklima. Wärmerückgewinnung oder der Einsatz von Photovoltaikanlagen sind ebenfalls Schwerpunkte.

Hermann Kleinemeier/kleinemeier@backmedia.info/0234-9019932

DBZ magazin 9/2008

zurück zur übersicht   nach oben

Presseartikel